am Aspangberg

miteinderwohnen

Auf einem 2.600 m² großen Hanggrundstück wohnten in einem Gebäude aus den 70er Jahren ein junges Paar mit Oma. Das Haus war weder rollstuhlgerecht noch groß genug für eine Familie mit Kindern. Aus Kostengründen aber auch aus Respekt vor dem Bestehenden war von Anfang an klar, dass Oma’s bisheriges Zuhause saniert wird und mit einem Zubau Lebensraum für die neue Familie geschaffen werden soll. Im Verbindungsteil der beiden Gebäude liegt der gemeinsame Eingang. Beide Wohnbereiche bieten einen herrlichen, unverbaubaren Blick in die Bucklige Welt.

Gemeinsames Wohnen, einander helfen, voneinander lernen, jedoch jedem seine Privatsphäre geben waren das Ziel und letztlich auch die Möglichkeit, dass Oma, auch wenn intensivere Betreuung notwendig werden sollte, in ihrem Haus bleiben kann. Ressourcenschonend, nachhaltig und in einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Klima wurden Bauentscheidungen getroffen. Der Zubau in Holzbauweise und der sanierte Bestand haben annähernd Passivhausqualität.

 

 

Aufgaben Tragwerksplanung Holzbau, Detailentwicklung    
Architektur aap_architekten Alexandra Frankel 2020  
Holzbau WHSB
Fotos (c) aap; WHSB

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