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Studierende bauen eine Schule in Afrika

Das Bauen für das strukturschwache Afrika ist eine große Herausforderung für uns. Hier gelten andere Prämissen als in unserem reichen Mitteleuropa. Die Anforderung an das Gebäude, aber auch die Möglichkeiten sind grundsätzlich unterschiedlich.
Die reine Schutzfunktion, das sprichwörtliche Dach über dem Kopf, steht im Vordergrund der Überlegungen. Die Verfügbarkeit und manuelle Montierbarkeit stellten einen wesentlichen Planungsfaktor dar.
Material wurde über Spenden organisiert, die Arbeitszeit der Studentengruppe ist klar definiert. Jedes Detail wurde von den Studierenden akribisch durchdacht und auch hinsichtlich der Effizienz untersucht.
Dieser reinigende Prozess findet bei unseren heimischen Bauten sehr oft nicht in dieser klaren Ausprägung statt, aber genau dieser Punkt hat aus meiner Sicht der Struktur des Objektes extrem gut getan.
Traditionell anmutende per Hand baubare Systeme kamen zum Einsatz, örtlich durch Baustahl bewährtes Schalsteinmauerwerk kombiniert mit einem schlauen Holzleichtbausystem. Der vor Ort zugekaufte Nagelplattenbinder ist der beschränkten studentischen Arbeitszeit geschuldet. Aussteifende Elemente wurden optimiert eingesetzt.
Die klare funktionsorientierte Bauweise besticht das Auge. Überflüssiges ist hier in keiner Form zu sehen. Ein gelungenes Projekt, das weit mehr ist als eine reine Hülle. Für mich und mein Team ist es immer eine Freude bei solchen Projekten dabei zu sein.
K. Pock Jänner 2019 

Planung und Architektur: Studierende FH Kärnten 2017-18  KPZT: Konstruktive Beratung, Projektbetreuung  Fotos: Christian Brandstätter, Projektteam Dokumentation: mzambahall.at

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