Nationalpark­brücke

Fachwerkbrücke über die Möll bei Großkirchheim

Bei der Anlage des Glockner-Radwegs R8, der von Mühldorf die Möll hinauf zum Jungfernsprung führt, waren Flussquerungen zu bewältigen. Die schönste Radbrücke entstand aus einem Wettbewerb; sie demonstriert am Eingang zum Nationalpark durch Raumbildung in extremer Zartheit den hier angebrachten Umgang mit Ressourcen. Die Fachwerkträger sind Lärchenbrettschichtholz mit Zugdiagonalen in Stahl, das Dach ist ein aussteifender Verbund aus Dreischichtplatten, Querträgern und Obergurten. Die Horizontallast auf den komplett vorgefertigten Holzkörper übernehmen bei den Widerlagern separate, im Boden eingespannte Stahlgabeln; saubere Knotendetails; Statik, Materialiät und Formgebung in optimierter Balance – „wie aus einem Guss“.
(Text: Otto Kapfinger)

 

Architektur: halm.kaschnig.wührer + KPZT_2004  KPZT: Tragwerksplanung Holz Auszeichnung: Kärntner Holzbaupreis 2005 Dokumenation: Nextroom  halm.kaschnig.wührer

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