Zinkenbachbrücke

Fachwerkbrücke aus Brettschichtholz-Lärche

Eine klare und zurückhaltende Ausformung prägt das Erscheinungsbild der Brücke. Das Dach ist als statisch wirksame Scheibe ausgebildet und findet in der vorgehängten Lärchenfassade seine Fortsetzung. Diese schließt nahtlos an und schützt das Tragwerk vor Schnee und Regen. Die Ausrichtung und Aufteilung der Lamellen ermöglicht einen nahezu freien Blick auf den schonen Zinkenbach. Im Eingangsbereich ragt das Dach ein halbes Rastermaß über das Tragwerk hinaus, um den sensiblen Bereich der Auflager-Konstruktion vor Witterungseinflüssen bestmöglich zu schützen. An den Ufern stutzt sich die Brücke gegen zwei einseitig angeordnete Stahlbetonpfeiler. Diese leiten die angreifenden Horizontalkräfte konzentriert über das Widerlager in das Fundament. Das bestimmende Material ist unbehandeltes Lärchenholz, konstruktiv nach bestem technischen Wissen geschützt, unterstutzt durch Stahl und Beton. Die Formgebung der Brücke entspricht der aktuellen Architektursprache, durch die Möglichkeiten des Ingenieurholzbaus optimal umgesetzt. Die Farben werden sich im Laufe der Zeit verändern, der Umgebung anpassen. Die rotgelbe Fassade wird in die wunderschone Landschaft hinein vergrauen.
Architektur: halm.kaschnig.wührer_2008  C. Halm KPZT: Gesamtkonzept Tragwerksplanung Auszeichnung: Kärntner Holzbaupreis 2009 Holzbaupreis Salzburg 2011 Dokumentation: nextroom halm.kaschnig.wührer

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